»Damit lebendig bleibt, 

  was bald verschwinden wird.«

Fotografische Dokumentation von
Räumen und Raumdetails


Meine Eltern lebten bis zu ihrem Tod in dem Haus, in dem ich groß geworden bin und haben dort über Jahrzehnte hinweg wenig verändert. Möbel wurden geschont und gepflegt, im Keller fanden sich noch Vorräte, die 1967 im Zuge der Kuba-Krise angeschafft wurden … Über die Jahre ist so ein Ort mit fast musealer Atmosphäre entstanden. Noch lange nach Verlassen meines Elternhauses habe ich diesen Schatz nicht gewürdigt, aber nach ihrem Tod wollte ich all diese Spuren des Lebens, der Gedanken, Bilder und Augenblicke im Bild festhalten, bevor sie unwiederbringlich verschwinden würden. Dabei ging es mir um den Zauber dieser gebliebenen Dinge, die sich oft selbst inszenieren oder die es mit besonderen Blickwinkeln und Lichtstimmungen galt, festzuhalten: Geschirr in Schränken, aufgehobene Briefe, beiläufig Abgelegtes, Familienfotos …



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